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Einsegnung

Konfirmation - das feierliche JA zum Glauben

Am Sonntag des guten Hirten wurden neun Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Gustav-Adolf-Kirche von Prodekanin Amina Bruch-Cincar und Pfarrer Andreas Strauch eingesegnet und bestärkten damit, was Eltern und Paten bei der Taufe stellvertretend für sie versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben führen zu wollen. Eltern, Paten, Verwandte und Freunde freuten sich über die Erklärung der jungen Menschen, dass sie mit Gottes Hilfe Mitglieder der Gemeinde sein möchten.

Dass also dieser 1. Mai nicht nur ein Feiertag, sondern auch ein Festtag war, in dessen Mittelpunkt neun junge Menschen standen, die die Tür in die Erwachsenenwelt nun ein großes Stück aufgestoßen haben, erkannte man auch deutlich an den Outfits: Statt Alltagskleidung und Turnschuhen trugen die Jungs nun Anzug und passende Sneaker, die Mädchen festliche Kleider und Hosenanzüge. Dennoch war die Lässigkeit der Jugend mit ihrer Unbeschwertheit deutlich zu spüren.

Der Gottesdienst begann mit dem feierlichen Einzug der Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Ensemble „Vokal Spektral“ mitgestaltet.Prodekanin Bruch-Cincar predigte zu dem Bekenntnis des Petrus aus Johannes 6 (66- 69). Vor allem die Frage „Wohin sollen wir gehen?“ stand dabei im Vordergrund, da sie auch von vielen Jugendlichen in diesem Alter gestellt wird. Die richtige Richtung sei hierfür entscheidend. Dabei nahm sie Bezug zu den persönlich ausgesuchten Konfirmationssprüchen und bat die Jugendlichen darum, diese Worte zu verinnerlichen und mit Weisheit das Richtige zu tun.

Nach der Einsegnung der Konfirmanden und der Überreichung der Konfirmationsurkunden und einem kleinen Erinnerungsgeschenk erhielten die nun Konfirmierten das heilige Abendmahl.

Vor dem Gottesdienst war trotz aller Nervosität und Anspannung bei den Konfis Zeit, um Fotos gemeinsam mit Prodekanin Bruch-Cincar und Pfarrer Strauch, der die Gruppe im Februar für die letzten drei Monate übernommen hatte, zu machen. Auch Fotos sind gute Erinnerungen an die Konfirmationszeit, die neben der eigentlichen Konfirmation unter anderem mit der Konfi-Freizeit auf Burg Rieneck im September 2021 und dem selbstgestalteten Vorstellungsgottesdienst am 30. Januar zwei weitere Höhepunkte hatte.

Seit den Sommerferien im letzten Jahr hatten sich die Jugendlichen auf ihren großen Tag vorbereitet und besuchten dienstags den Konfi-Unterricht, bei dem es aber im Gegensatz zur Schule nicht um Leistungen, sondern in angenehmer Atmosphäre um die Jugendlichen selbst, ihre Fragen zum Glauben und den Sinn des Lebens ging.Die Erinnerung an die Konfirmationszeit bleibt natürlich am lebendigsten, wenn die jungen Menschen der im Gottesdienst vorgetragenen Bitte des Kirchenvorstandes entsprechen und weiterhin aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Für den Kirchenvorstand der Gustav-Adolf-Gemeinde überbrachte Helmut Schmidt die Anerkennung und besten Glückwünsche. Er überreichte ein kleines Geschenk mit dem Angebot, dass die Kirchenvorsteher auch nach der Konfirmation jederzeit ein offenes Ohr für die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben.

Auch wir vom Redaktionsteam wünschen Euch neue Erfahrungen und Orientierungfür euer Leben unter Gottes Schutz und Segen und hoffen, dass ihr einen schönen und unvergesslichen Tag hattet.

B.P.


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